die anderen Momente
Fragen und Antworten
Gedanke des Tages
Grenzgenial
im Netz aufgegabelt
Momente
Schisshase
zum kotzen
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
mitirrungenundwirrungendochmanchmalganznormalfastwieimwirklichenlebenundauspunkt

Ich muss wirklich das grösste Biest aller Zeiten sein. Heut hat schon wieder ein Kollege gekündigt. Nicht nur, dass es mich nicht überrascht, nein - ich bin sogar überaus froh, dass der Kerl einen für ihn besseren Job gefunden hat. Wenn ich bedenke, wieviel Zeit und Energie, ich in die zwei Typen (die jetzt gekündigt haben) investiert habe, wird mir zwar übel - aber im Endeffekt ist es wohl besser so, da sie doch eine total andere Arbeitsauffassung als der Rest der Truppe hatten. Keine Ahnung warum manche Menschen, beim Bewerbungsgespräch alles abnicken und mit nichts ein Problem haben, dann aber so tun als wäre alles eine gosse Überraschung mit der sie nicht leben können. Unser oder mein Job ist sicher nicht der einfachste und erfordert viel Energie und Enthusiasmus. Anscheinend ist das in der heutigen Zeit nicht mehr in und man legt sich dann doch lieber auf die Sonnenseite des Lebens. Output aus der ganzen Story ist wohl, dass ich jetzt dreimal soviel arbeiten darf, genau wie bis vor ein paar Monaten. Jetzt kommt halt hinzu, dass ich neue Aufgaben übernommen habe und nun werd ich mich wohl zweigleisig "zersprargeln". Fein wird schon werden. Einstellen werden wir wohl auch wieder wen, dass es die Situation besser macht, wage ich zu bezweifeln. Da der Job leicht prestigeträchtig ist und sich im Lebenslauf recht gut macht, werden die Bewerber eh wieder Schlange stehn...
Egal ich muss das alles positiv sehen - hab ich wieder "keine" Zeit um mein ganzes Geld auszugeben, das ich mit hunderten von Überstunden verdiene. Auch schön.

p.s.: Ja! Zu den zwei möchtegern Obercheckern war ich wirklich sehr oft biestig und bereue keine meiner Aktionen. Gemobbt wurde jedoch nur der Parkett.
knutschflower meinte am 11.8.2004, 11:24:
...
Bei uns in der Abteilung gab's vor ca. 2 Jahren so eine Art Massenkündigung, die aber von den Arbeitnehmern ausging u. nicht vom Arbeitgeber. Einfach weil es sich herausgestellt hat, dass diese Menschen einfach nicht fähig waren ihren Job gut zu machen, mehr Zeit zu investieren, wenn sie schon mehr verdienen, als es in diesem Job üblich ist u. einfach keinerlei Teamfähigkeit aufgebracht haben.
Wir waren bereit mehr zu arbeiten, denn im Endeffekt hat das Arbeiten mit solchen Personen eh alles nur erschwert.

PS.: Ich würde das Geldausgeben für dich übernehmen. ;o) 
cheridwen antwortete am 11.8.2004, 11:40:
Bei uns ist es eher umgekehrt. Wir sind ein neues, (meistens) motiviertes Team, kommen alle sehr gut miteinander aus und arbeiten gerne zusammen. Unseren Job machen wir auch recht gut. Dafür bekommen wir aber nicht wirklich gut bezahlt. Naja, im Moment ist aber nicht wirklich was zu tun - so gesehen bekommen wir dann doch wieder einen guten Lohn ;-)

P.S.: Melde mich hiermit auch verbindlich zum Geldausgeben an! 
eria antwortete am 11.8.2004, 11:45:
@knutsch
ja so ungefähr ist es hier auch... ich verstehe ja, dass nicht jeder mit seinem herzblut an einem job hängen kann... wir haben jedoch zu keinem zeitpunkt verschwiegen, dass der job so seine tücken hat. ewig will ich auch nicht so arbeiten - aber derzeit geb ich alles für meinen job und irgendwann wird es sicher auch in meinem leben ruhiger. und so schlimm ist es auch wieder nicht... ich kann und darf jederzeit von zuhause aus arbeiten - kann mir jederzeit "freizeit" nehmen und niemand motzt über vorgehensweisen. wir haben ebenfalls sehr viel entscheidungsfreiraum. das muss man doch auch alles gutieren. aber mein gott...

das geld geb ich dann doch lieber selber aus *lach* 
eria antwortete am 11.8.2004, 11:47:
@cherie... hier ist wohl das problem, dass nicht alle von anfang an dabei waren und es ein sehr grosses spektrum an wissen zu verarbeite gibt. das überfordert anscheinend so manchen. 
knutschflower antwortete am 11.8.2004, 12:01:
...
Weißt du, das ist auch meine Ansicht: es ist schon klar, dass nicht jeder bereit ist, so viel Zeit für die Fa. einzusetzen. Das muss man respektieren u. ich weiß auch, dass für mich einmal die Zeit kommen wird, wo ich beruflich zurückstecken will.
Aber so wie du sagst: die Leute werden auch bei uns von Anfang an darauf hingewiesen, dass über einen gr. Zeitraum hinweg einfach oft ein hohes Engagement gefordert ist u. man sich dann auch erwartet, dass die Leute dann dafür bereit sind.
Dafür gibt es natürlich auch das eine od. andere Goodie, so wie zB einmal früher nach Hause gehen oder sich 'mal für einige Stunden aus dem Büro vertschüssen ohne dass man das jetzt großartig mit der Arbeitszeit gegenrechnet, etc.
Glaub jedoch, dass viele denken, wird schon net so schlimm sein od. so ähnlich u. dann dumm aus der Wäsche gucken, wenn von ihnen dann doch gefordert wird hart zu arbeiten. 
Blasebalg meinte am 11.8.2004, 11:57:
Nein, ein Biest ...
... sind Sie sicher nicht. Kann ich zwar eigentlich gar nicht beurteilen, aber nach unseren wenigen bisherigen Blog-Kontakten bin ich einfach mal dieser Meinung.

Kopf hoch! Möchtegern-Oberchecker sind auf Dauer sicher anstrengender als Mehrarbeit. Und irgendwann kommt jemand Neues, der reinpasst. Ganz bestimmt! 
eria antwortete am 11.8.2004, 12:42:
danke für das vorschuss vertrauen :)
und ja... es wird die nächsten wochen zwar mehrarbeit auf uns zukommen - jedoch sind die verbleibenden personen eingespielt und wir müssen keine zeit mehr für erklärungen und händchenhalten der neuen mitarbeiter aufbringen... und was einen nicht umbringt, macht einen härter. 
synopsis meinte am 11.8.2004, 12:41:
hehe, das erinnert mich an eine situation, in die ich selbst mal geraten war. hatte da diesen neuen job und hatte von da an drei jahre lang nen 14-16std tag...
mein "erster" herr assistent meinte nach der ersten woche trotzig, nachdem er wieder mal übernächtig gegen mittag ins office geschlurft kam und voller grausen die tagesdispo erblickte:
"he, ich bin zum fernsehen gekommen, damit ich eine ruhige kugel schieben kann... seitdem d u da bist, iss immer nur streß"
ich fand dann doch irgendwann mal zeit, seine kündigung in die wege zu leiten.
um jedem nur leisen anflug von schlechtem gewissen entgegen zu wirken, formulierte ich ihm noch nen neuen lebenslauf und eine spritzige bewerbung, nicht mal das konnt er selbst und man will ihm ja keine steine indenweg räumen *g*... dennoch war sein arbeitszeugnis ganz schön gepfeffert ähm, würzig codiert. 
eria antwortete am 11.8.2004, 12:48:
jup.... manchmal ist es auch lustig, wie ehrlich menschen mit ihrer ureigenen faulheit umgehen :)
die sind mir aber lieber, als menschen, die immer nur oberflächlich die arbeit machen und alles andere liegen lassen... und wenn man sie dann erwischt auch noch kaltschnäuzig die dicksten lügen vom stapel lassen....

und nette dienstzeugnisse kann ich auch schreiben, ja. ja. daruf freu ich mich eigentlich am meisten. 
gungl meinte am 11.8.2004, 14:13:
@ eria
biest bist du keines, du bist ein schatz! 
eria antwortete am 11.8.2004, 14:22:
ohhh, herr gungl verteilt wieder rosen :)
danke, du mein lieblingstiroler. 
gungl antwortete am 11.8.2004, 16:02:
*kuss* 
Site Meter   Computerlexikon.Com - Fachbegriffe verständlich erklärt
powered by Antville 
powered by Helma
 twoday.net
weblogfaq-button

xml version of this page

AGB